Sonia Liebing stellt ihr zweites Album vor

Sie wolle noch eine Schippe drauflegen, versprach Sonia Liebing für ihr zweites Album "Absolut". Die Texte auf dem Album sind ihre Geschichten. Schon die erste Single-Auskoppelung „Ich will mit dir (nicht nur reden)“ gab davon bereits einen guten ersten Eindruck.

Sonia Liebing und Horst Senker auf dem blauen BRF-Sofa

Sonia Liebing und Horst Senker auf dem blauen BRF-Sofa (Bild: BRF)

Trotzdem war es eine starke Ansage von Sonia, wenn man bedenkt, dass bereits seit letztem Jahr niemand mehr im Schlager an ihr vorbeikommt: ihr Debütalbum „Wunschlos glücklich“ setzte bereits neue Maßstäbe für Newcomer und sie tourte und begeisterte deutschlandweit die größten Hallen mit ihren Live-Auftritten u.a. bei der „Schlagernacht des Jahres“-Tour. Außerdem hatte sie dieses Jahr bereits wochenlang einen sehr erfolgreichen Airplay-Hit gemeinsam mit DJ Herzbeat und der modernen, frischen Single „Maybe“.

Sonia scheint für den Schlager geboren, aber es ist andersherum, denn quasi seit sie geboren ist, ist sie Schlager, hört ihn, fühlt ihn und singt ihn auch schon als Teenager in ihrer Schülerband. Man kann kaum mit Sonia sprechen, ohne dass sie ihre Lieblings-Schlager-Songs zitiert, immer wieder kommen Wolfgang Petry und Andy Borg Zitate aus ihr herausgeschnellt. Und diese wahrhaftige Liebe für Schlager merkt man auf ihrem Album „Absolut“ in jedem einzelnen Song.

Thematisch ist das Album „Absolut“ nicht nur absolut Sonia, sondern auch absolut nahbar. In den meisten Zeilen von Sonia kann jeder auch Teile von sich selbst wiederfinden, Emotionen, die man so kennt und Gedanken, die man selbst auch schon hatte. Dann gibt’s diese ganz persönlichen Songs wie: „Alles nochmal“ und „Denn eines Tages vielleicht“ eine Coverversion von Wolfgang Petrys Klassiker. Denn genau diesen Song hat Sonia damals selbst nach der Trennung ihrer Eltern immer gehört und gehofft, dass sie wieder zusammenfinden. In „Alles nochmal“ besingt sie die zweite Chance, „Doch ich hab gespürt, eines Tages gibt’s für uns eine zweite Chance. Alles nochmal. Alles von vorne. Haben uns selbst im Chaos nie verloren.“ und so war es dann auch und für ihre Eltern gab es das Happy End.

Noch emotionaler wird es bei dem Song „Mutterherz“ – ein Song über die Liebe, aber nicht irgendeine Liebe. „Mutterherz“ ist die Liebeserklärung an ihre beiden Kinder: die sechsjährige Sophia und neunjährige Emilia.  Sonia traut sich aber auch Themen anzusprechen, die polarisieren können und bezieht klar Haltung. Die 31-jährige Kölnerin bringt es auf den Punkt:  „Meine Musik ist das totale Leben irgendwie. Keine Phantasie, sondern Geschichten, die das Leben schreibt – emotional, frech, fröhlich.“  Und genau das ist das Besondere an dem Album, es bringt für jede Stimmung, für jedes Gefühl die passenden Zeilen und Musik.

Sonia Liebing – offizielle Homepage

Sendetermine

Sonntag, 4. Oktober: 13:00 – 14:00 Uhr
Samstag, 10. Oktober: 10:00 – 11:00 Uhr

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Biggi Müller (Textvorlage)

Ein Kommentar
  1. Matthias Schmidt

    Sonia Liebing wird dieses Jahr erstmals auch in der Jahresauswertung der Schlagerparade laufen, nämlich mit dem Duett mit Bernhard Brink „Du hast mich einmal zu oft angesehen“, das dürfte aufgrund der erreichten Platzierungen sicher sein. Umso mehr freut es mich, dass diese Künstlerin, die mittlerweile regelmäßig in den TOP 10-Platzierungen der Schlagerparade zu finden ist, erstmals in der Schlagerparade im Sommer 2018 auf meinen Hörerneuvorschlag hin vorgstellt wurde und zwar damals mit ihrem ersten bekannteren Titel „Tu nicht so“. Man darf gespannt sein, welche weiteren Sänger ich noch für den BRF entdecken werde………ääääh ich meinte natürlich, wie es mit der Künstlerin weitergeht. 🙂