Raerener Mundartsendung mit Weltpremiere und dem neuen Stück der Laienbühne Raeren

Moderator August Mauel und René Chaineux von der Laienbühne teilen sich am 29. Januar eine Sendestunde: "Enette dat dörp a jen Grenz" und „A Crütze liht et Metz alleng“.

Laienbühne Raeren mit ihrem neuen Stück "„A Crütze liht et Metz alleng“.

Laienbühne Raeren mit ihrem neuen Stück "„A Crütze liht et Metz alleng“.

Wie in jedem Monat, der fünf Sonntage zählt, gibt es von 9 bis 10 Uhr eine Stunde lang Raerener Mundart.

9-9:30 Uhr

Eynattener Organist Hans Laschet juniorIn der ersten halben Stunde erzählt Mundartmoderator August Mauel von 9 bis 9:30 Uhr Geschichten über „Enette dat dörp a jen Grenz“. Es geht um die „Wandergrenze“ Belgien-Deutschland und deren Einfluss auf das Eynattener Dorfleben und die Bewohner sowie das Kriegsgeschehen.

Musikalisch gibt es eine Weltpremiere: Hans Laschet senior, Küster und Musiker aus Eynatten, hatte in der Kriegsgefangenschaft das Lied „Johannes der Täufer Pfarrpatron Eynatten“ komponiert. Sein Sohn, Organist Hans Laschet junior, ist der Bitte von August Mauel gerne gefolgt, dieses Lied für die Nachwelt zu erhalten. Der BRF hat in der Eynattener Kirche aufgezeichnet.

9:30-10 Uhr

In der zweiten halben Stunde, von 9:30 bis 10 Uhr präsentiert René Chaineux das neue Theaterstück der Raerener Laienbühne „A Crütze liht et Metz alleng“.

Es geht um den Komödien-Klassiker „Kein Auskommen mit dem Einkommen“. Dieses Stück wurde schon in den 1960er Jahren vom Ohnsorg-Theater in Hamburg aufgeführt. Die Theatergruppe hat dieses Stück in die Raerener Mundart übersetzt und auf Raerener Verhältnisse und Gegebenheiten angepasst. Schon allein der Titel lässt vermuten, dass das Stück in eher ärmlichen Verhältnissen spielt. Der Titel beruht auf eine alte Raerener Redensart, die so viel bedeutet wie: Bei Familie Creutz liegt nur allzu oft das Messer alleine auf dem Tisch. Selten genug gibt es etwas Leckeres wie Brot, Fleisch und Käse zu essen.

Das Rentnerehepaar Creutz kommt mit ihrer kleinen Rente nicht so richtig aus. Deshalb kommen sie auf die schlaue Idee, eines ihrer Zimmer zu vermieten. Aber muss das denn gleich doppelt passieren? Für die Nacht vermieten sie an eine hübsche junge Frau und für den Tag an einen jungen Mann. Überraschungen sind da vorprogrammiert!

Die Aufführungstermine im Bergscheider Hof in Raeren: Samstag, 25. März, 1. April und 8. April 2017 um 20 Uhr, Sonntag, 26. März und 2. April 2017 um 18.00 Uhr und am Freitag, 7. April 2017 um 20 Uhr. Die Karten sind an folgenden Vorverkaufsstellen zu bekommen: Zeitschriften Press & More A. Pitz, Raeren; Bergscheider Hof, Raeren und GrenzEcho Geschäftsstelle, Marktplatz Eupen.

RD

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