Eifeler Mundart: Die Kapelle von Tinseu-Bois & Pfingstbräuche

Thema der Mundartsendung mit Marita Marquet ist die Kapelle von Tinseu-Bois, wo an Pfingsten eine zweisprachige Messe stattfindet.

Kapelle von Tinseu-Bois

Kapelle von Tinseu-Bois

Pfingsten zählt zu den größten christlichen Festen und wird immer 50 Tage nach Ostern gefeiert. Da der Heilige Geist Teil der göttlichen Dreifaltigkeit ist, werden auch heute noch in vielen Gegenden kirchliche Pfingst-Riten in Form von Pfingstfeuer, Umritten, Prozessionen und Umzügen abgehalten. Die weltlichen Pfingstbrauchtümer wie Kirmes, Frühlingsfeste, Märkte usw. werden meist in freier Natur veranstaltet.

Zwischen Recht und Petit-Thier, auf Höhe von Poteau, liegt am Rande des Grand-Bois die Kapelle von Tinseu-Bois. Die Geschichte dieser Kapelle geht bis ins Jahr 1876 zurück.

Die schwer erkrankte Baronin Rosalie Rotsart de Hertaing, der eine Beinamputation bevorstand, versprach, dass, wenn sie wieder vollständig gesunden würde, sie eine Kapelle zu Ehren der Muttergottes von Lourdes errichten ließe.

Seither ist Tinseu-Bois ein sehr beliebter Pilgerort, der sowohl von Französischsprachigen, als auch von Deutschsprachigen gerne aufgesucht wird.

Jedes Jahr findet dort am Pfingst-Montag um 10 Uhr 30 eine zweisprachige Messe unter freiem Himmel statt, die von hunderten Christen aus der ganzen Umgebung mitgefeiert wird.

Moderation: Marita Marquet - Bild: Walter Ducomble

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