Eifeler Mundart: Der Beruf des Bauschreiners

Studiogäste in der Mundartsendung "Watt jet et Nöjes?" mit Siegfried Krings am 9. August: Johann Schöpges aus Mirfeld und Günter Faymonville aus Honsfeld

Bauschreiner Johann Schöpges in seiner ehemaligen Werkstatt

Bauschreiner Johann Schöpges in seiner ehemaligen Werkstatt

In Ostbelgien haben die Arbeiten eines Bauschreiners seit eh und jeh einen hohen Stellenwert. Was genau macht ein Bauschreiner – oder sollte man ihn Tischler oder sogar Dachdecker nennen?

Die Arbeiten sind vielseitig und erfordern nicht nur Kraft und Energie, sondern auch ein gutes Augenmaß und viel Feingefühl.
Die Arbeit des Bauschreiners hat sich dem Wandel der Zeit optimal angepasst, die neueste Technologie hat auch dort Einzug gehalten. So ist festzustellen, dass erfreulicherweise viele Jugendliche in holzverarbeitenden Betrieben tätig sind und mit manchen Erfolgserlebnissen aufhorchen lassen.

Die beiden Studiogäste Johann Schöpges aus Mirfeld und Günter Faymonville aus Honsfeld haben beide diesen Beruf schon in jungen Jahren gewählt und bis heute nicht bereut. Unterschiedlich im Jahrgang – Johann Schöpges ist 82 und Günter Faymonville 73 Jahre alt – erzählen von einer Zeit, in der dieser Berufszweig tatsächlich noch echtes Handwerk war.

Besonders Muskelkraft wurde gefragt, wenn es darum ging, das oft frisch geschlagene Bauholz zu verarbeiten bzw. aufs Dach zu hieven. Wenn beide auch nie zusammen gearbeitet haben, so haben ihre Wege von der Lehrzeit bis zur Selbstständigkeit einen gemeinsamen Nenner – nämlich den, dass der Kunde möglichst nach bestem Wissen und Können zufrieden gestellt wurde.

So können sie heute ihren wohlverdienten Ruhestand genießen und manches unternehmen, worauf sie früher verzichten mussten. Und sie haben die Zeit, für unsere Hörer etwas aus ihrer Berufszeit zu plaudern. Also mal reinhören auf BRF2 am Sonntagmorgen.

Bauschreiner Günter Faymonville (Privatbild)

Siegfried Krings - Fotos: Siegfried Krings, privat

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