Eifeler Mundart: Der Beruf des Sommeliers

In "Watt jet et Nöjes?" mit Siegfried Krings am 24. März gibt Sommelière Mariella Jousten aus St. Vith Einblicke in ihr Berufsleben.

Sommelière Mariella Jousten

Sommelière Mariella Jousten

Jung und dynamisch und … überzeugend, so darf man ohne Zweifel Mariella Jousten aus St. Vith bezeichnen. Nach einem Studium in Tourismus ist sie in den Fachbereich Wein übergeschwenkt.

„Der Wein ist unter den Getränken das Nötigste, unter den Arzneien das Schmackhafteste, unter den Lebensmitteln das Angenehmste“, hat der griechische Philosoph Plutarch beschrieben.

Bereits in ihrer Jugend müssen bei Mariella Jousten Geruchs- und der Geschmackssinn stark geprägt worden sein, denn gerade bei der Weinkunde sind diese besonders gefordert.

Ihre theoretischen Erfahrungen erlernte sie in einer Hotelfachschule in Straßburg, das Praktische bei Winzern im Elsass. „Echte Knochenarbeit!“, sagt Mariella Jousten. Der Weg zur Sommelière ist lang, denn das gründliche Wissen vom edlen Tropfen genügt nicht, um Kunden einfühlsam und kreativ zu überzeugen. Gefragt sind auch Kenntnisse über Getränke aller Art (Bier, Spirituosen, Kaffee, Tee, Gewürze u.a.m.).

Außerdem möchte die junge Dame den Weinliebhabern und Kochbegeisterten in ihrem Lädchen „La Sommelière“ in St. Vith eine fachgerechte Weinberatung in punkto Menüauswahl geben. Als weiteren Schritt in ihrer Rolle als Sommelière bietet sie  Weinverkostungen und Weinseminare an zukünftige Weinkenner an.

Bild: Petra Förster/GE

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