Mundart: 3 x 11 Jahre KG Steinbockhausen-Hünningen und erfrischende Geschichten von früher

Die Mundartsendungen von Sonntag, dem 19. August 2012

Klaus Stoffels, Pascal Gangolf, Roger Wolff und Patrick Keus

Klaus Stoffels, Pascal Gangolf, Roger Wolff und Patrick Keus

Mundart Süd

Studiogäste: Roger Wolff, Patrick Keus und Klaus Stoffels

Am Wochende vom 31.08-02.09 feiert die KG Steinbockhausen ihr 33-jähriges Jubiläum. An einem gemütlichen Dorfabend entschieden 1979 Roger Wolf und Werner Jost, eine Kappensitzung erstmals in Hünningen abzuhalten.

Mit dem Motto „Hönnonge jröößt de Rest de Welt“ betrat man erstmals eine karnevalistische Bühne. Den ersten Elferrat schmückten elf Junggesellen,  jedoch die Tanzmariechen waren sechs gestandene Familienmütter, weil sich keine anderen Mädchen meldeten. Die ersten Kostüme wurden bei der benachbarten KG Büllingen geliehen.

Die ersten Einnahmen wurden gemeinnützigen Zwecken im Dorf gespendet. So wurden ein Kinderspielplatz, die Renovierung der alten Kirche, die Ausfahrt der Betagten und die Dorfbibliothek unterstützt. Mit der Zeit konnten die Einnahmen aber auch in Kostüme investiert werden, die in den Vereinsfarben Blau-weiß geschneidert wurden.

1983 kam der offizielle Name KG Blau-Weiß Hünningen. Beim 11-Jährigen feierte man noch mit einem Sauerkrautessen, beim 22-Jährigen war es eine Galasitzung in der Sporthalle Büllingen und jetzt zum 33-Jährigen hat man sich etwas ganz spezielles und aufwändiges einfallen lassen und eine „Arena“ mitten im Dorf aufgebaut. Hier findet am Freitag, dem 31.08, eine Disko für die Jugend statt. Am Samstag, dem 01.09., hat man einen bunten Mix von Varieté, Kleinkunst, Akrobatik, Musik und natürlich Karneval in der Arena zusammengestellt, wo bestimmt keine Langeweile aufkommt. Am Sonntag, dem 02.09., findet ein Festzug mit den geladenen Vereinen durchs Dorf statt, mit einer anschließenden Vereinsolympiade.

Mundart Nord

Passend zum Wetter gibt es erfrischende Geschichten und Gedichte von früher, vorgetragen von ihren Autoren Joseph Bindels, Gérard Tatas und Jean Barth.

Bild: BRF