Eifeler Mundart: Unterwegs mit einem Wanderschäfer

"Watt jett et Nöjes?": Siegfried Krings besucht den Wanderschäfer Markus Dietz aus Landscheid bei der Arbeit

Wanderschäfer Markus Dietz und Moderator Siegfried Krings

Eigentlich ist Markus Dietz ein Quereinsteiger. Nachdem er zuerst den Beruf des Maurers erlernte, entschloss er sich dann, der Familientradition treu zu bleiben. Seit vier Generationen ist man der Wanderschaft mit Schafen verbunden. Während sieben Monaten ist er, bei Wind und Wetter, mit seiner Herde (700 Tiere) unterwegs. Auch einige Ziegen und ein Lama (!) gehören zu seinen Wegbegleitern.

Ein wesentliches Ziel der Schafsbeweidung ist die Offenhaltung der Landschaft. Der Hörer erfährt aber noch mehr über diesen Berufsstand, von dem man glaubt, dass er mit viel Romantik, Naturverbundenheit und Einsamkeit zu tun hat. Das stimmt, jedoch muss der Wanderschäfer auch einige Sorgen bewältigen, wie den geringen Ertrag beim Verkauf von Wolle und Fleisch, die ständige Angst vor Krankheiten, die eine Herde befallen können, und einiges mehr.

Doch bei Markus Dietz und bestimmt auch bei vielen seiner Schäferkollegen überwiegt die Liebe zum Beruf, das heißt zu seiner Herde und zu seinen Hütehunden, die unentbehrlich für das Zusammenhalten der Herde sind.

Beantworten Sie die Rätselfrage (Mail an info@brf.be, Einsendeschluss: 11. Mai)! Der Gewinner darf einen Tag lang mit Markus Dietz und seiner Herde durch die Eifellandschaft ziehen.

Bilder: privat