Eifeler Mundart: Pilgern nach Santiago de Compostela

Studiogast in der Eifeler Mundart: Petra Gangolf und Manfred Jost, die beide auf dem Camino bis nach Santiago de Compostela gepilgert sind.

Petra Gangolf und Manfred Jost

Petra Gangolf und Manfred Jost

Pilgern war in allen Kulturen und Jahrhunderten ein Bestandteil des Menschseins. Die Menschen suchten zum einen einen Gott, aber auch einen Weg in die eigene Tiefe. Sie versuchten sich, andere und Gott zu entdecken.

Petra Gangolf und Manfred Jost, beide aus Schönberg, sind in mehreren Etappen auf dem „Camino“ gepilgert. So nennt man den Jakobsweg.

Petra ist mit mit einer Bekannten losgegangen, allerdings erst ab Mitte Frankreich, weil ihre Bekannte schon die ersten Etappen hinter sich hatte. Manfred ging alleine. In diesem Frühjahr hat er die letzte und längste Etappe in sechs Wochen bis zum Ziel geschafft – ganze 940 Kilometer.

Beide berichten von ihren Erfahrungen, den Begebenheiten unterwegs, den Kontakten und Begegnungen mit anderen Pilgern.

Seit 1000 Jahren pilgern Menschen auf dem Jakobsweg. Gerade dieser Pilgerweg erlebt in den letzten 30 Jahren einen regelrechten Ansturm. Und ein Ende des Trends, nach Santiago zu pilgern, ist nicht abzusehen. Die Motivation mag unterschiedliche Gründe haben.

Der Hl. Jakobus ist in der katholischen Kirche der Patron der Pilger. Er wird meistens mit Hut uns Stab abgebildet. Viele Kirchen entlang des Pilgerweges sind ihm gewidmet.

Bild: Marlene Backes