Mundart: Kloster Manderfeld

Wohl keine anderes Gebäude in Manderfeld weist eine so wechselvolle und tiefgreifende Geschichte auf wie das im Volksmund bekannte "Kloster Manderfeld". Mundart vom 21. November

Agnes Maus-Mettlen und Toni Plattes

Agnes Maus-Mettlen und Toni Plattes

Agnes Maus-Mettlen und Toni Plattes

Wohl keine anderes Gebäude in Manderfeld weist eine so wechselvolle und tiefgreifende Geschichte auf wie das im Volksmund bekannte „Kloster Manderfeld“.

Gegründet wurde es vor 100 Jahren auf Bestreben des Bürgermeisters Sieberath und des Landrats Kaufmann. Moralische und finanzielle Unterstützung erhielt es von der bekannten Schriftstellerin Clara Viebig.

Viebig wird gerne als „Schriftsellerin der Eifel“ bezeichnet, da sie durch ihre Romane ‚Kinder der Eifel‘, ‚Das Weiberdorf‘ und ‚Das Kreuz im Venn‘ Herz und Gemüt der Leser für die Menschen und Landschaft in der Eifel gewann.

Ganz besonders ihre Novelle ‚Im Rosengarten‘ beschrieb ergreifend die Armut und das Elend der Bevölkerung in Manderfeld und Umgebung. Wegen fehlender Hygiene wurden viele Einwohner von Thyphuserkrankungen heimgesucht.

Die beiden Studiogäste Agnes Maus-Mettlen und Toni Plattes haben seit ihrer Kindheit – jeder auf seine Art – eine ganz persönliche Beziehung zum St. Elisabeth-Haus, dem heutigen Asylbewerberzentrum.

Die Ausstellung zur Geschichte des Klosters Manderfeld ist noch bis Sonntag, 21. November von 14-17 Uhr zu besichtigen. Parallel beginnt um 14 Uhr zum letzten Mal die 2,5-stündige Wanderung in und um Manderfeld unter dem Motto „Auf den Wegen Clara Viebigs“.

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