Eupener Mundartsendung mit Siegfried Theissen

Am Sonntag, dem 11. November, geht es um das Thema "Länger arbeiten oder weniger Rente?", der Herkunft plattdeutscher Wörter und um Sprichwörter. Auch die "Vertélltjere" fehlen nicht: Ein eigenes "Et Föëgeltje" und von Hans Wertz "D'r Nékkenék".

Mundart-Moderator Siegfried Theissen

Mundart-Moderator Siegfried Theissen (Bild: BRF)

Sprichwörter

  • Kliik Fië läkkt sech gääre (Gleiches ieh beläckt sich gerne) – Gleich und gleich gesellt sich gern.
  • Et gött géï gruëter Léï äss watt me sech sällver aadéït: Es gibt kein größeres Leid, als was man sich selbst antut.
  • Hällper ä gen Nuët gönnt haundert obb e Luët: Freunde in der Not gehen hundert auf ein Lot.
  • Kömmst-e övver gene Haunt, da kömmst-e oug övver gene Schtärrt: Kommt man über den Hund, dann kommt man auch über den Schwanz. (Gemeint sind die Hundstage, 24. Juli -24 August, an denen die Hitze am größten ist.)
  • Métt ‚märrsi‘ voërt me de Honnder kapott (Mit einem Dankeschön füttert man die Hühner kaputt): Von Dank allein kann man nicht leben.
  • Kömms-te hü neet, da kömmst-e mööre: Kommst du heut nicht, kommst du morgen.
  • Wänn de Katt uut ge Huus éss, dannse de Müüs opp gen Désche: Wenn die Katze aus dem Hause ist, tanzen die Mäuse auf den Tischen. Katz aus dem Haus, rührt sich die Maus.
  • De Kérrech modd änn te Médde va ge Dörrep bliive (Die Kirch muss mitten im Dorf bleiben): Man soll nicht übertreiben.
  • Kléïn Kéëtele hannt tékk gruëte Uëre: Kleine Kessel haben oft große Ohren. Kleine Kinder hören oft mehr als gewünscht.
  • Me schännt géïn Ku baunt, off se hatt e Fläkkeltje: (Man schimpft keine Kuh bunt, oder sie hat ein Fleckchen): Kein Rauch ohne Feuer

Siegfried Theissen

Kommentar hinterlassen
Keine Kommentare
Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150