Zu Gast im Wochenendtreff: Dirk Busch

Am Samstag, dem 11. September, ab 13.00 Uhr auf BRF 2.

Dirk Busch - Chansons

Das neue Album

Samstag, 11. September
13.00 – 15.00 Uhr
BRF 2

Dirk Busch erzählt von seinem neuen Doppelalbum „Chansons“.

Dirk Busch (geb. 1951 in Brunsbüttelkoog, Kreis Dithmarschen, Schleswig-Holstein) ist ein deutscher Sänger, Komponist, Texter, Produzent und Arrangeur. Er ist verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Kindern und wohnt in Weyhe-Kirchweyhe bei Bremen.

Bereits mit 14 Jahren stand Busch auf der Bühne. Zunächst war er Klarinettist in einer Dixielandband. Später trat er als Sänger, Gitarrist und Saxofonist in verschiedenen Bands im Raum Köln-Düsseldorf auf. Damit verdiente er sich sein Studium der Soziologie, Volkswirtschaft und Psychologie an der Universität Köln, das er mit 23 Jahren abschloss.

Mit 25 Jahren war er bereits Dr. rer. pol. und drei Jahre später wurde er zum Soziologieprofessor an der Universität Bremen berufen. Dies war bis in die Mitte der 1990er Jahre hinein seine Haupttätigkeit. Er veröffentlichte mehrere Bücher und Forschungsarbeiten zum Thema Qualifikationen und Arbeitsmarkt von Hochschulabsolventen und führte diverse empirische Studien zur Berufseinmündung von Akademikern durch.  Busch ließ sich später bei der Universität aufgrund der zunehmenden Doppelbelastung  beurlauben, als seine Musikkarriere tragfähig war.

Die Musik ließ ihn einfach nicht los. So begann er in den 80er Jahren seine Karriere als Schreiber und Sänger. Er war u.a. bei den Major Companies Teldec, Warner und Polydor unter Vertrag. Sein erster großer Erfolg war das ungewöhnliche Liebeslied „Sie beißt und kratzt“ (1985), das mittlerweile ein Evergreen und fester Bestandteil deutscher Hörfunkprogramme ist. Mit „Du bist keine Mona Lisa“ (1988) stürmte er die Hitparaden und veröffentlichte in der Folge viele Titel, die fast alle zu großen Erfolgen wurden und bis heute immer wieder in den Wunschkonzerten im Radio gespielt werden. Er gibt mit seiner Band Konzerte und hat im Laufe der Jahre hunderte von TV-Auftritten in Musiksendungen und Talkshows absolviert.

Mit der Liebeserklärung an seine Heimat Norddeutschland „Liebst du auch den rauhen Wind“ nahm er 1991 an dem Wettbewerb von NDR und GEMA „Lieder so schön wie der Norden“ teil. Er landete auf Platz 2, war aber in der Folge der einzige Titel des Wettbewerbs, der wochenlang in den Verkaufscharts war. Das Repertoire von Busch lässt sich nicht leicht kategorisieren. Er ist eher Liedermacher als Schlagersänger, auch wenn seine Lieder in den deutschen Schlagerprogrammen mit großem Erfolg laufen. Seine Texte sind häufig selbstironisch (z.B. sein Erfolgstitel „Ich zieh den Bauch nicht mehr ein“) und witzig.

Andererseits hat er eine große Zahl von Chansons und Balladen geschrieben und veröffentlicht (wie z.B. „Komm lass uns leben“ oder „Nur ein kurzer Traum“), in denen es immer wieder um die Endlichkeit und Begrenztheit unserer menschlichen Existenz geht. Texte von größter Substanz und hoher Reflexion. Auf der CD „Piano“ aus dem Live-Doppel-Album „Live in Concert – Piano & Forte“, die 2008 veröffentlicht wurde (bemerkenswert: ein Stereo-Direktmitschnitt!) sowie seinem Doppel-Album „Chansons“ aus dem Jahre 2010 kann man einen sehr guten Eindruck von dieser anderen, künstlerisch sehr wichtigen Seite von Busch gewinnen.

Busch veröffentlichte bisher mehrere hundert Titel in sechs Sprachen. Die Songs erschienen auf mehr als fünfundzwanzig Alben und zahllosen Singles.

Neben seinen eigenen Songs schreibt und produziert er aber auch für eine Vielzahl deutscher und internationaler Künstler wie z.B. Christopher Dean, Codera, David Scott, Decebal Badila oder auch Milva und Mario Adorf. Für den Hollywood-Film „Anastasia“ schrieb er mit seinem Co-Autor M. Woodlake die deutschen Songtexte.

www.dirk-busch.de

Bild: www.dirk-busch.de

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