Moderator Horst Senker spricht mit dem vielseitigen Künstler über sein musikalisches Schaffen, ungewöhnliche Perspektiven und darüber, warum das Leben oft die besten Geschichten schreibt.
Von den Absurditäten des Lebens
Harald Pons bewegt sich musikalisch zwischen Liedermacher, Jazz und Folk. Und textlich oft genau dort, wo es spannend wird: an den Rändern des Alltäglichen. Seine Songs erzählen von gescheiterten Existenzen, von skurrilen Begegnungen, von Liebe, Verlust und den Absurditäten des Lebens. Mal nachdenklich, mal augenzwinkernd, aber immer mit einem unverwechselbaren Blick auf die menschliche Natur.
Seit den 1980er Jahren ist Pons als Sänger, Komponist und Texter aktiv. Früh entschied er sich für deutschsprachige Texte – aus der Überzeugung heraus, "in der Sprache zu singen, in der man träumt". Inspiriert von Künstlern wie Reinhard Mey, Heinz-Rudolf Kunze oder Ludwig Hirsch hat er dennoch seinen ganz eigenen Ton gefunden.
Zwischen Bühne und Gerichtssaal
Neben der Musik ist Harald Pons auch als Rechtsanwalt tätig – eine Erfahrung, die seine Texte bis heute prägt. Viele seiner Lieder speisen sich aus echten Begegnungen und Erlebnissen. "Wenn du als Anwalt arbeitest, bekommst du die Geschichten frei Haus geliefert", sagt er selbst.
Seine letzten Alben "Manchmal hilft auch (k)ein Pflaster" (2025) und "Wo kommen wir denn da hin" (2021) verbinden gesellschaftliche Themen mit persönlichen Geschichten.
Sendetermine
Sonntag, 29. März: 13:00 - 14:00 Uhr
Samstag, 4. April: 10:00 - 11:00 Uhr