Glaube und Kirche vom 3. Januar

Die erste Sendung im neuen Jahr mit Engelbert Cremer befasst sich mit zwei Themen: der diesjährigen Sternsingeraktion und "Wünschen im neuen Jahr".

Auch in Ostbelgien sind in diesen Tagen wieder Hunderte Kinder als Sternsinger für den guten Zweck unterwegs.

Ab Samstag, dem 2. Januar, werden in der DG fast 1.000 Sternsinger unterwegs sein. Sie bringen den Menschen den Segen, schreiben auf ihren Haustüren „20* C+M+B 16“ (Gott segne dieses Haus) und sind Segen für viele benachteiligte Kinder in der Welt.

Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf Bolivien. Die ostbelgischen Sternsinger unterstützen ein Projekt in der bolivianischen Großstadt El Alto, getreu ihrem diesjährigen Motto „Respekt für dich, für mich, für andere“.

Lothar Klinges geht in der Sendung näher auf dieses Projekt ein: Er erläutert die Symbole, die die Sternsinger mit sich tragen und gibt viele zusätzliche interessante Informationen weiter. Zum Beispiel, dass der Parlamentspräsident der DG Karl-Heinz Lambertz eine Delegation der Sternsinger aller Pfarrverbände empfangen wird und damit eine Tradition wieder aufnimmt, die seit 2009 unterbrochen war. Hören sie rein: Sie werden einiges Interessante erfahren.

Engelbert Cremer denkt darüber nach, mit welcher Textstelle aus der Bibel er seine Wünsche zum neuen Jahr begleiten könnte und kommt auf eine – für diesen Anlass, ungewöhnliche – Textstelle aus dem Lukas-Evangelium zu sprechen: der Geschichte vom Feigenbaum.

Ausgehend von diesem Text formuliert er sechs Wünsche, die auf den Alltag der Menschen unserer Zeit eingehen. Man darf gespannt sein. Zum Schluss spricht er ein Gebet von R. Breitenbach, das wir Ihnen hier nicht vorenthalten möchten:

„Gotteswunder, Menschenkind“ (2012)

Am Anfang dieses Jahres spricht Gott zu uns :

Im Schweren von gestern und
im Ungewissen von morgen
sage ich euch: Ich bin da.

In der Sorge für andere
und im Schmerz eures Versagens
sage ich euch: Ich bin da.

Im Spiel der Gefühle
und in der Trauer der Enttäuschungen
sage ich euch: Ich bin da.

Im Glück der Beziehungen
und in der Langeweile des Betens
sage ich euch: Ich bin da.

In der Gewöhnlichkeit des Alltagstrott
und in der Weite der Träume
sage ich euch: Ich bin da.

In Gesundheit und Krankheit
und in Ängsten und Hoffnungen
sage ich euch: Ich bin da.

In eurer letzten Stunde
am Ende eures Lebens
sage ich euch: Ich bin da.

Foto: Kindermissionswerk