Glaube und Kirche: Vergebung

Vergebung kann ein langer Prozess sein. In der Sendung mit Pastor Johann Aachen spricht Schwester Martina Kohler über Vergebung als die bewusste Entscheidung zu einem Neuanfang. Außerdem beleuchten wir die Bedeutung der Pfarre.

Als Christen kennen wir die Weisung Jesu, dass wir einander vergeben sollen, so wie auch Gott uns vergibt. Sind wir damit nicht manchmal überfordert? Vergebung kann ein langer Prozess sein. Viele tun sich schwer damit. Und wenn wir uns die Welt anschauen, wie viele Konflikte es gibt und wie viel Gewalt in der großen, wie in der kleinen Menschheitsfamilie.

Vergebung, Versöhnung bedeutet nicht einfach Vergessen, das ist oft unmöglich. Jedoch ist es die bewusste Entscheidung zu einem Neuanfang. Darüber spricht am 23. und 30. Juni die Steyler Missionsschwester Martina Kohler, die auch einige Jahre in der Gemeinschaft von Montenau gelebt und gewirkt hat.

Pastor Aachen greift ein wenig in die wechselvolle Geschichte der Einrichtung „Pfarre“ zurück und umschreibt die Bedeutung der Pfarre, der Pfarren in der heutigen Zeit – zumal der Wandel zu Pfarrverbänden, zu Großpfarren, XXL-Pfarren, Großraumpfarren in Gang ist und nicht unumstritten bleibt.

Vielleicht haben Sie als Pfarrangehörige ja selbst eigene Erfahrungen einzubringen, die nicht immer von den Verantwortlichen berücksichtigt werden. Teilen Sie Fragen, Vorschläge, Kritiken mit – daraus können alle lernen.

Kommentar hinterlassen
Keine Kommentare
Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150