Glaube und Kirche – 23. Dezember

In der Sendung vom 23. Dezember gibt es eine weitere Adventsmeditation sowie eine Buchvorstellung. Moderator ist Jean Pohlen.

Adventskranz

Illustrationsbild: Ralfor Pixabay

Advent – dazu haben Myriam Keutgens-Schneider und Yvonne Kockartz-Sebastian Meditationen verfasst, die von den Tageslesungen des Sonntags ausgehen.

An diesem Sonntag die Begegnung von Maria bei Elisabeth: Die wirklich gute Nachricht dieses Evangeliums ist, dass echte Begegnung unendlich viel bewirken kann. Auch heute gibt es wundersame Begegnungen. Viele geschehen im Kleinen, wenn wir unsere Türen und Herzen für die Menschen öffnen. Oder ist es vielmehr so, dass wir uns allzu oft von vorgefassten Meinungen, dem vollen Terminkalender, dem Arbeitsstress, so manchen Gepflogenheiten besetzen lassen, anstatt auf die Mitmenschen zuzugehen. Um wirklich jemandem begegnen zu können, ist es wichtig sich ganz auf ihn einzulassen und offenherzig zu werden.

In diesen Tagen der Vorbereitung auf Weihnachten können wir versuchen, uns wie Maria Zeit mit Gott zu nehmen und auf seine Worte im Evangelium zu hören.

Suchen wir seine Stimme in unserem Gewissen, das so vom Wort erleuchtet und aufmerksam wird für die Bedürfnisse und Nöte derjenigen, denen wir begegnen.

Fragen wir uns: Wie kann ich heute Jesus bringen, um in meiner Welt dazu beizutragen, aus dem Nebeneinander die Menschheitsfamilie zu machen?

Neben dieser Serie der Betrachtungen haben wir eine zweite Serie im Advent gestaltet: Verschiedene Autoren haben Bücher vorgestellt, die sie angesprochen haben. So kommt an diesem Sonntag ein Werk von Pater Ermes Ronchi zur Sprache. Hier werden Exerzitienvorträge angesprochen, die der Pater 2016 Papst Franziskus und Mitgliedern der Kurie gehalten hat. Der Titel dieses Buches: „Die nackten Fragen des Evangeliums“ aus dem Verlag „Neue Stadt“. Der Prediger legt großen Wert auf die Fragen, und er legt auch dar, warum. So hat er einige Fragen, die im Evangelium vorkommen, herausgeschält und darüber im Vatikan geredet. Es lohnt sich, diese Fragen zu betrachten, sie an sich heranzulassen und dann auch zu beobachten, was diese Fragen mit uns machen. Viel Freude und heilige „Verunsicherung“ mit den Fragen des Evangeliums.

Jean Pohlen

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