Evangelisch in Ostbelgien vom 6. September

Christus für uns heute vom 6. September mit Jörg Bertermann

In der Tat, etwas ist in Unordnung geraten in unserem Land. „Unser Land“ – das ist nicht länger allein das „Gelobte Land“ der Bibel, das Land Israel, geographisch in Palästina verortet. Unser Land, das ist auch nicht mehr länger allein das Land, in dem wir wohnen und ansässig sind. In der zusammengewachsenen, in der sogenannten „globalisierten“ Welt gibt es nicht länger mehr allein einzelne Länder, die ganze Welt ist durch den Vorgang der Globalisierung zu einem einzigen Land geworden.

Kein Land kann sich mehr von den Vorgängen in den anderen Ländern auf der einen, gemeinsamen Welt abschotten. Wir erleben dies in diesen Tagen auf dramatische, ja tragische Weise durch die Fluchtbewegungen aus den in Bürgerkrieg, Not und Elend, ja Grauen versinkenden Ländern im Nahen Osten, dem Morgenland der Bibel und in weiten Teilen Afrikas. Die Not und das Elend dieser Länder sind auch unsere Not und unser Elend – spätestens seit die Menschen dieser Länder zu vielen Tausenden, ja Millionen zu uns nach Europa drängen, auf der Suche nach Frieden und Sicherheit.

Etwas ist in Unordnung geraten in unserem Land, unserer einen Welt, die zum gemeinsamen Land aller Menschenkinder geworden ist.

Jörg Bertermann - Archivbild: Julien Claessen/BRF

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