Christus für uns heute vom 28. Dezember

In der Sendung "Christus für uns heute" vom 28. Dezember geht es um die Zeit "zwischen den Jahren".

„Zwischen den Jahren“ finden wir Zeit, zu uns zu kommen und werden zornig. Zornig über die ganz und gar unweihnachtlichen Zustände in unserer Welt. Wir sind zornig und traurig zugleich und suchen nach Trost, der nicht bloß vertröstet.

Wirkliches Trösten, das kein bloßes Vertrösten sein will, ist schwer. Furcht nehmen und Freude schenken geht zu oft über unser Vermögen. Wer trösten will, muss nämlich recht eigentlich an zwei Orten zugleich sein: Zum einen in der Situation der Furcht und der Angst – eben bei denen, die es zu trösten gilt. Zugleich aber darf er dort nicht bleiben, nicht stehen und stecken bleiben im Leid der Menschen, die Trost benötigen.

Wer recht trösten will, muss zugleich auch dort sein, wo alle Furcht, Angst und Verzagtheit schwindet! Das ist ein unmöglicher Ort, ein Ort, den zu erreichen unsere Möglichkeiten überfordert, ein Ort, nicht in und nicht von dieser Welt: die gerechte Welt, das Reich Gottes, von der Jesus spricht.

Christus für uns heute – eine Sendung der evangelischen Kirchengemeinde Malmedy/St.Vith im Rahmen von “Evangelium in unserer Zeit”, im Auftrag des BRF. Jeden ersten Sonntag im Monat von 07:30 bis 07:45 Uhr und alle zwei Monate auch jeden vierten Sonntag. Nachzuhören auch hier im Netz.

Illustrationsbild: Spencer Platt (Getty Images AFP)

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