Gut aufgelegt: Stefan Mross stellt sein neues Album vor

"Meine beste Zeit" hat Stefan Mross sein neues Album genannt. Seinen BRF2-Fans stellt er es an diesem Freitag persönlich vor.

Stefan Mross

Stefan Mross

Am vergangenen Freitag (9.11.) ist das neue Album von Stefan Mross erschienen. Zuschauer des Musikantenstadls haben erlebt, wie er die gleichnamige Single ein Tag später im Fernsehen vorgestellt hat.

Mit der Single-Auskopplung „Die Power einer Frau“ gab Stefan Mross im Sommer bereits einen Vorgeschmack auf das neue Album.

Im zurückliegenden Jahr hat sich der 37-Jährige trotz privater Turbulenzen nicht aus der Bahn werfen lassen. Ihm ist vielmehr gelungen, die geballte Energie und unbändige Dynamik in neue Bahnen zu lenken. Dabei hat er auch musikalisch eingefahrene Gleise verlassen, um neue Wege einzuschlagen.

Während die Gerüchteküche der Unterhaltungsszene ob des verloren geglaubten Traumprinzen heftig weiter brodelte und dessen Aufstieg und Niedergang engagiert diskutierte, arbeitete Stefan Mross bereits in aller Stille an weiteren Titeln für sein neues Album.

Schritt für Schritt hat der gebürtige Traunsteiner in den vergangenen Monaten sein Leben neu gestaltet und geordnet. Dass hier ein selbstbewusst anpackender, im Rampenlicht stehender junger Mann sich die Freiheit nimmt, seine Sorgen und Nöte, seine Sehnsüchte und Träume im Wortsinn „auszutanzen“, und dabei seiner Fantasie eine lange Leine lässt, diesen Eindruck gewinnt man beim Hören der vorliegenden Produktion. Einfach mal nur machen, was Dir gefällt. Und dabei doch unglaublich viel zurückgeben.

„Meine beste Zeit“ bietet eine überraschende Bandbreite vom Partysound bis zur Ballade. SMS-Romantik ersetzt Endlos-Liebesschwüre. Der frische Wind wird nicht nur in den Arrangements deutlich, sondern greift auch in der Wortwahl, die vor allem das jüngere Publikum anspricht. Gewürzt mit einer selbstbewusst portionierten Prise  Selbstironie und Humor. Da Stefan als gestandener Mann eher unter Fernweh leidet, erklingt im 24. Jahr seiner  Karriere kein Remake der „Heimwehmelodie“, die ihm 1989 mit dem Grand Prix Sieg für Österreich den Durchbruch brachte. In Intros und instrumentalen Zwischenspielen, die sich harmonisch in die Lieder einfügen und  charakteristische Zäsuren setzen,  hat seine Trompete ihre neue musikalische Heimat gefunden.

Kritiker mögen Stefan die eine oder andere Schwäche vorhalten, doch Perspektivlosigkeit können sie ihm nicht ans Revers heften. Er ist das sprichwörtliche Steh-auf-Männchen. Ein Mutmacher, ein volltönendes Gute- Laune-Rezept.

Den Sendetermin des kompletten Interviews mit Stefan Mross im BRF2-Sonntagstreff werden wir rechtzeitig bekanntgeben.

Stefan Mross – offizielle Homepage

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Textvorlage: Dagmar Ambach | Foto: Tommy Bause